Philips Monitorleuchte (Edison-Serie) im Test

Ich habe ziemlich lange überlegt, welche Monitorleuchte ich kaufen soll, und mich schließlich für die Philips Monitor Light Bar entschieden. Offiziell heißt sie „Screentop Lamp“, aber „Light Bar“ beschreibt viel intuitiver, was sie tatsächlich tut.

Der Grund für den Kauf: müde Augen

Vielleicht liegt es am Alter, aber ich halte es in letzter Zeit immer kürzer vor dem Bildschirm aus. Meine Augen ermüden so schnell, dass es meine Produktivität beeinträchtigt. Zuerst dachte ich, mein Monitor gibt den Geist auf, aber nach einigen Tests war der Bildschirm in Ordnung. Mir wurde klar, dass es an der Raumbeleuchtung liegen könnte – so kam ich auf Monitorleuchten.

Warum Philips statt Xiaomi oder BenQ

Sucht man nach Monitorleuchten, scheint die Xiaomi Mi Computer Monitor Light Bar am beliebtesten zu sein. Natürlich gibt es auch die BenQ ScreenBar, aber der Preisunterschied war zu groß, also habe ich sie ausgelassen. Eine Weile schwankte ich zwischen Xiaomi und Baseus, entschied mich am Ende aber für Philips.

Philips Monitorleuchte (Edison-Serie) im Test

Den Ausschlag gab meine alte Philips-Schreibtischlampe LDS 613. Sie steht seit über 15 Jahren auf meinem Schreibtisch, und ich weiß nicht einmal mehr, wann ich sie gekauft habe. Weil Philips eine vertrauenswürdige Marke für Beleuchtung ist und meine alte Lampe so lange gehalten hat, hatte ich Vertrauen in die Qualität.

Unboxing und Verarbeitung

Das Produkt kommt in einem mehrsprachig bedruckten Karton. Der Inhalt ist überschaubar:

  • Die Monitorleuchte
  • Ein USB-C-auf-USB-A-Kabel (ca. 1,5 m)
  • Zwei Anleitungen
Philips Monitorleuchte (Edison-Serie) im Test

Das Gerät selbst sieht ordentlich aus – nicht edel, aber auch nicht billig. Das USB-Kabel ist etwa 1,5 Meter lang. Da mein Monitor einen USB-Anschluss hat, war es für mich etwas zu lang, aber ideal, wenn man es direkt an einen PC-Tower am Boden anschließen muss.

Montage und Halt

Philips Monitorleuchte (Edison-Serie) im Test

Die Klemme spreizt sich und wird oben auf den Monitor gesetzt. Die Spannung ist nicht übermäßig stark, aber auch nicht schwach. Anfangs fragte ich mich – anders als bei der Xiaomi-Version mit größerer Auflagefläche –, ob das wirklich hält. Einmal montiert, saß sie aber bombenfest.

Philips Monitorleuchte (Edison-Serie) im Test

Ein Hinweis: Die Klemme überdeckt den oberen Rahmen an zwei kleinen Stellen. Mein Monitor ist kein brandneues Modell, die Ränder also nicht besonders schmal, und trotzdem wird ein kleiner Teil verdeckt. Bei Monitoren mit ultraschmalem Rahmen fällt das eventuell stärker auf.

Leistung und Bedienung

Philips Monitorleuchte (Edison-Serie) im Test

Eingeschaltet sitzt das Licht direkt über dem Bildschirm, ohne Blendung oder Spiegelungen auf dem Display. Die Bedienung ist denkbar einfach – ein einziges Anleitungsblatt erklärt alles.

Philips Monitorleuchte (Edison-Serie) im Test

Das Wichtigste:

  • Weniger Augenbelastung: Damit bin ich äußerst zufrieden. Seit ich sie nutze, ist meine Augenermüdung deutlich besser geworden.
  • Einstellbar: 3 Helligkeitsstufen und 3 Farbtemperaturen.
  • Reaktionsschnelle Touch-Bedienung: Vor dem Kauf befürchtete ich, Tasten an der Leiste könnten unbequemer sein als Xiaomis kabelloser Drehregler. Diese Sorge ist verflogen. Die Touch-Empfindlichkeit ist super; selbst im Dunkeln muss man nicht genau treffen – ein Wischen in der Nähe der Tasten genügt.

Mancher mag die fehlende Feinabstufung als Nachteil sehen, ich glaube aber, dass diese 3 Stufen professionell für den optimalen Einsatz abgestimmt wurden. Ich habe nichts zu beanstanden.

Fazit

Da ich von der Marke Philips schon immer einen guten Eindruck hatte, hoffe ich, dass diese Leuchte so lange hält wie meine alte Schreibtischlampe. Wer eine zuverlässige, gut durchdachte Monitorleuchte sucht, um die Augen zu schonen, trifft hiermit eine solide Wahl.

Schreibe einen Kommentar