Das iPhone SE4 ist endlich als iPhone 16e erschienen.
Angesichts des neuen Namens sollte man es eher als Teil der neuen iPhone-16-Reihe sehen als als Teil der SE-Serie.
Der Sprung vom iPhone SE3 ist groß, aber der Preis liegt bei 599 statt der erwarteten 499 Dollar – in Korea ergibt das stolze 990.000 Won. Da das iPhone 16 bei 1.250.000 Won beginnt, beträgt der Unterschied etwa 250.000 Won. Hier ein einfacher Überblick, was man verliert, wenn man das iPhone 16e statt des iPhone 16 wählt.
Frontdesign und Display
Einer der größten Unterschiede zwischen iPhone 16 und iPhone 16e ist das Frontdesign mit dem Display. Statt der Dynamic Island des iPhone 16 behält das iPhone 16e die Notch früherer iPhones. Das ist das auffälligste Merkmal auf der Vorderseite.
Neben dem Design gibt es einen klaren Unterschied bei der Displayqualität. Beide haben ein OLED-Super-Retina-XDR-Display, aber die maximale Helligkeit unterscheidet sich: Das iPhone 16e schafft typisch 800 Nits und 1200 Nits bei HDR, das iPhone 16 dagegen 1000 bzw. 1600 Nits. Außerdem unterstützt das iPhone 16 draußen bis zu 2000 Nits und eine Mindesthelligkeit von 1 Nit.
Und schließlich hat das iPhone 16 das neueste Ceramic Shield, während das iPhone 16e das Ceramic Shield der Vorgängergeneration vom iPhone 15 nutzt.
Dolby Vision wird vom iPhone 16e offenbar nicht unterstützt, das muss aber noch bestätigt werden.

Rückseite und Kamera
Der zweite große Unterschied ist die Kamera. Wie bereits erwähnt und allen bekannt, die das iPhone SE4 verfolgt haben, hat das iPhone 16e nur eine Rückkamera. Schauen wir uns die Unterschiede genauer an.
Beide haben eine Glasrückseite, aber das iPhone 16 nutzt Apples durchgefärbtes Glas, das iPhone 16e normales Glas. Das erklärt vielleicht die geringe Farbauswahl beim iPhone 16e.
Das iPhone 16e hat nur eine Weitwinkelkamera, ohne Ultraweitwinkel. Zwar gibt es einen 48-MP-Sensor, doch ohne zweite Kamera unterstützt es weder Makrofotos noch räumliche Fotos und Videos.
Außerdem nutzt das iPhone 16e denselben Porträtmodus und dieselben Fotografischen Stile wie das iPhone 15 und verzichtet auf die neuesten Funktionen des iPhone 16.
Zudem fehlen die Sensor-Shift-Bildstabilisierung für bessere Videos sowie der Action- und der Kinomodus.
Seitendesign
Beide haben einen Aluminiumrahmen. Das iPhone 16 hat aber die Kamerasteuerung, die dem iPhone 16e fehlt. Eine Action-Taste gibt es zwar, doch das ist der auffälligste Unterschied an der Seite.
Unterschiede bei der Leistung
Zum Glück dürfte der Leistungsunterschied gering sein. Beide haben 8 GB Arbeitsspeicher und den A18-Chip. Der A18 im iPhone 16 hat jedoch eine 5-Kern-GPU, der im iPhone 16e eine 4-Kern-GPU – mit einem GPU-Kern weniger ist die Leistung etwas geringer.
Genaue Leistungsunterschiede und weitere Abweichungen werden Tests und Benchmarks nach dem Marktstart des iPhone 16e zeigen.
Unterschiede bei Akku und Laden
Einer der größten Unterschiede ist, dass das iPhone 16e kein MagSafe unterstützt, was die Zubehörauswahl einschränkt. Persönlich finde ich das schade.
Beide können kabellos laden, das iPhone 16e aber nur mit 7,5 W statt 15 W beim iPhone 16 – ein spürbarer Unterschied in der Ladegeschwindigkeit.
Positiv: Das iPhone 16e hält länger durch. Die Akkukapazität dürfte ähnlich sein, aber dank Apples C1-Modem statt des 5G-Modems von Qualcomm steigt die Laufzeit von 22 auf 26 Stunden.
Weitere Unterschiede
Dazu kommen fehlendes Wi-Fi 7 und UWB beim iPhone 16e, aber ich habe mich auf die wichtigsten Unterschiede konzentriert.
Persönlich finde ich die Unterschiede zwischen iPhone 16 und iPhone 16e für nur 250 Dollar Preisunterschied ziemlich groß. Damit sich das iPhone 16e lohnt, müsste der Abstand größer sein.
Da das „e“-Modell das günstigste iPhone sein soll, scheint Apple damit vor allem den Verkauf des iPhone 16 ankurbeln zu wollen. Es wirkt auch wie eine Vorbereitung auf künftig höhere iPhone-Preise.
Mein Produkt im Einsatz
iPhone 16e / iPhone 16
Das iPhone 16e hat nur eine Rückkamera und kein MagSafe. Überlegen Sie, ob Ihnen das wichtig ist, bevor Sie sparen.
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