Redmi Pad 2 9.7 im Test: Das günstigste Xiaomi-Tablet in Korea nach 3 Monaten

Im Juli habe ich mir das Xiaomi Redmi Pad 2 9.7 gekauft. Nach rund drei Monaten Nutzung fasse ich hier meinen Redmi Pad 2 9.7 Test zusammen.

Es ist nach dem Redmi Pad 2 Pro schon mein zweites Xiaomi-Tablet – irgendwie habe ich jetzt zwei davon.

Warum ich das Redmi Pad 2 9.7 gekauft habe

Wenn ich am Computer arbeite, schaue ich nebenbei meist Streaming-Dienste oder YouTube auf einem Tablet.

Das hat meine Frau wohl neidisch gemacht, denn sie meinte, sie hätte auch gern ein Tablet. Ich fragte, ob sie mein Redmi Pad 2 Pro nutzen möchte, aber es war ihr zu groß und zu schwer. Also habe ich mich nach kleineren Tablets umgesehen.

Das Galaxy Tab A11+ schien am besten zu passen, doch nach einer Preiserhöhung lohnte sich der Kauf kaum noch.

Am Ende schwankte ich wieder zwischen Lenovo und Xiaomi und entschied mich wegen der längeren Software-Updates für Xiaomi. Da sie damit nur Videos schauen wollte, durfte es ruhig günstig sein – also kaufte ich das Redmi Pad 2 9.7, das günstigste offiziell in Korea erhältliche Tablet.

Redmi Pad 2 9.7: Unboxing und Design

Der Lieferumfang unterscheidet sich nicht von anderen Tablets.

Ich dachte, Xiaomi-Geräte hätten immer ein Netzteil dabei, aber beim Redmi Pad 2 9.7 ist keines enthalten.

Am Design gibt es nichts Besonderes.

Auch Einsteiger-Tablets bestehen heute zwar nicht aus edlen Materialien, wirken auf den ersten Blick aber ordentlich verarbeitet – genau so sieht dieses Gerät aus.

Hier neben dem Redmi Pad 2 Pro. Ich hätte ein 10-Zoll-Tablet nie als klein bezeichnet, aber es wirkt ziemlich kompakt.

Es fühlt sich auch wirklich leicht an. Wahrscheinlich, weil ich bisher nur 12-Zoll-Tablets benutzt habe.

Redmi Pad 2 9.7 im Alltag

Beim Redmi Pad 2 9.7 hat man stark den Eindruck, dass es der Nachfolger des Redmi Pad SE ist.

Die SE-Reihe scheint einfach in 9.7 umbenannt worden zu sein. Mit dem Datenblatt kann es daher kaum glänzen.

Leistung des Snapdragon 6s 4G Gen 2

Da kein MediaTek Helio G99 oder G100 verbaut ist, hatte ich auf etwas mehr Leistung gehofft, doch einen großen Unterschied merke ich nicht.

Immerhin steckt ein Qualcomm-Chip statt eines MediaTek-Chips drin – damit muss man wohl zufrieden sein.

Mit nur 4 GB RAM laufen Streaming und YouTube problemlos, aber sobald man mehr macht, wird es zäh.

Es fühlt sich langsamer an als das Galaxy A07 mit dem ähnlich ausgestatteten Helio G99. Vermutlich liegt das an der höheren Auflösung.

Ein ordentliches Display

Es bietet eine Auflösung von 2048 x 1280 und eine Bildwiederholrate von 120 Hz.

Die maximale Helligkeit liegt bei 600 Nits – obwohl es ein günstiges Einsteiger-Tablet ist, hat Xiaomi beim Display offensichtlich nicht gespart.

Das Display ist wirklich nicht schlecht.

Klang: kein Dolby Atmos

Ein aktuelles Tablet ohne Dolby Atmos findet man selten, doch obwohl es ein Xiaomi-Tablet ist, wird Dolby Atmos nicht unterstützt.

Trotzdem stört das beim Videoschauen nicht. Die Lautsprecher werden ziemlich laut.

WLAN-Empfang

Wegen des Qualcomm-Chips hatte ich mir hier keine Sorgen gemacht, aber die WLAN-Verbindung ist etwas schwach.

Wenn die Schlafzimmertür geschlossen ist, bricht das WLAN ab. Der Router steht übrigens im Wohnzimmer.

Das Redmi Pad 2 Pro verbindet sich problemlos, es scheint also Unterschiede bei Antenne oder Frequenzbändern zu geben.

Redmi Pad 2 9.7: Fazit

Wie oben erwähnt, scheint es der Nachfolger des Redmi Pad SE zu sein.

Als Xiaomis Einsteiger-Tablet kam es offenbar nur mit 4 GB RAM und auf einer heute selten gewählten 10-Zoll-Plattform auf den Markt, um trotz steigender Preise für Mobilgeräte (Speicher) günstig zu bleiben.

Es ist ein Einstiegsmodell, bekommt aber zum Glück recht lange Software-Updates.

Sicherheitsupdates bis April 2033 und System-Upgrades bis Android 21 gefallen mir sehr. (Die Informationen dazu finden Sie auf der offiziellen Xiaomi-Website.)

Ich habe es im Juli für 219.000 Won gekauft. Aktuell kostet es rund 250.000 Won, der Preis ist also um etwa 13 % gestiegen.

Es ist kein leistungsstarkes Tablet, aber mit Blick auf die langen Software-Updates, das Display und den Klang ist es zum Videoschauen vielleicht die beste Wahl.

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